Wer bin ich?
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Vom Spielprinzip her ähnelt "Wer bin ich?" dem Ratespiel "20 Questions", nur dass es hier allein um das Erraten von Prominenten geht (bie "20 Questions" müssen zusätzlich Orte und Gegenstände erraten werden) und es statt 20 nur 10 Hinweise zur Lösung gibt.

Zum Spiel gehören neben dem Spielplan und den 213 Fragekarten (beidseitig beschriftet) 6 Spielsteine aus Holz, die vor dem ersten Spiel mit einem karikativ gezeichneten Prominentengesicht (z.B. Dieter Bohlen oder Boris Becker) beklebt werden, sowie 6 dazu passende Prominentenkarten, eine "Wer bin ich?"-Karte, ein Würfel sowie eine Sanduhr. Bei den Aufklebern für die Spielsteine bzw. den Prominentenkarten hätte man vielleicht noch hinzu schreiben sollen, um welche Persönlichkeiten es sich hier handelt, da sicherlich nicht jeder Spieler die Promis erkennen wird, und es sicherlich netter ist, wenn man weiß, welche Figur man im Spiel eigentlich vertritt.

Die Spielregel (die sämtliche Kommataregeln missachtet) schlägt drei verschiedene Spielvarianten vor, bei denen der Unterschied vor allem in der Wertung liegt. Grundsätzlich läuft das Spiel so, dass ein Spieler eine der Fragekarten nimmt und auf Wunsch der Spieler nacheinander bestimmte Hinweise vorliest, mit deren Hilfe die Spieler die Persönlichkeit erraten sollen. Dabei ist es normalerweise umso besser, desto schneller man weiß, um welchen Prominenten es sich handelt, denn das gibt dann auch mehr Punkte. Bei der zweiten Spielvariante bekommt man dahingegen jedoch pro vorgelesenen Hinweis einen Punkt mehr, was etwas merkwürdig erscheint. Allerdings ist es auch hier wichtig schnell zu antworten, denn ansonsten kommt einem noch ein Mitspieler zuvor. Gefällt einem diese Variante nicht, so hat man dann ja aber auch die Möglichkeit eine der anderen zu spielen oder man rät einfach nach seinen eigenen Regeln. Letztendlich ist die Wertung sicherlich nicht das wichtigste am Spiel, sondern die Ratekarten, auf die nun aus diesem Grund noch etwas näher eingegangen werden soll:
Die Persönlichkeiten, die es zu erraten gilt, sind bunt gemischt. Sowohl Filmstars, Schauspieler und Sportler als auch Politiker, Künstler oder Phantasiefiguren müssen erraten werden. Die Hinweise auf den Karten sind für die Spieler unterschiedlich hilfreich (z.B. bringt einem die Aussage "Ich bin eine Frau" zumindest als erster Hinweis nicht sonderlich viel, während man bei "Pippi Langstrumpf stammt aus meiner Feder" die Lösung direkt wissen kann). Insgesamt lassen sich, wenn man alle 10 Hinweise zusammen nimmt, die Persönlichkeiten, zumindest, wenn man sie mehr oder weniger kennt, recht gut erraten.

Für alle, die sich im Prominenten-Bereich gut auskennen und die Spaß an Ratespielen haben, ist dieses Spiel durchaus zu empfehlen. Schön ist, dass die Prominenten nicht nur aus einem Bereich kommen, so dass man auch mithalten kann, wenn man sich beispielsweise in der Musikbranche kaum auskennt, dafür aber einiges im Bereich Sport und Film weiß. Auch beinhaltet das Spiel genügend Karten für mehrere Runden, so dass man nicht nach drei Spielen bereits alle Karten kennt.


Wer bin ich?
Das Promi-Rate-Spiel

von Ned Divine
SpielSpass
2-6 Spieler
ab 12 Jahre
Spieldauer: ca. 40 Minuten


Hinzugefügt:  Sonntag, 30. Juli 2006

Hits: 1463
Sprache: deu

  

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